Bratapfelkuchen mit Schokolade

Bratapfelkuchen und Weihnachten gehören für mich untrennbar zusammen. Der zimtig-zuckrige Duft und der fluffige Teig sind ein perfektes Team, um dir in der kalten Jahreszeit Liebe und Wärme zu spenden. Also muss Jahr für Jahr der Backofen aufgeheizt und die Sahne kühlgestellt werden.

Während ich in der Küche stehe und vor mich hin werkele, singe ich fröhlich die altbekannten Weihnachtshits mit und erfreue mich daran ein stilechtes Kunstwerk zu kreieren.

Kuchenbacken kommt manchmal künstlerischem Tun gleich. Das liebe ich so daran.

Es geht nicht nur darum eine leckere Süßigkeit herzustellen, sondern etwas zu erschaffen, das dem Magen UND den Augen schmeichelt.

Ein Kuchen muss nicht immer die klassische runde Form haben. Abwechslung macht die Musik! Also schnappe ich mir den ausgekühlten Biskuit, einen runden Linzer Ausstecher sowie ein Kuchenmesser und lasse die Spiele beginnen.

Aus einem flachen Biskuitboden wird ruckzuck eine Ansammlung an kreisrunden Mini-Biskuits und drei rechteckigen Teigstücken.

Die einzelnen Biskuits werden durch Sahnefüllung mit Bratapfelaroma zu einem großen Ganzen.

Je drei runde Biskuits bilden je einen kleinen Kuchen. Ebenso die drei rechteckigen Biskuitböden.

Beim Füllen ist etwas Geschick und Fingerspitzengefühl vonnöten.

Am Ende klebt jeder meiner Finger und die Handinnenflächen sind sahnig weiß.

Könnte mich jetzt jemand sehen, würde er mich für das Kuchenmonster in Person halten.

Nachdem die Küchlein im Kühlschrank festgeworden sind, ist es an der Zeit ihnen eine ordentliche Portion Weihnachtsflair zu verpassen.

Dank weihnachtlicher Zuckerschneeflocken und einer schokoladigen Ganache gelingt das hervorragend und meine Weihnachtslaune läuft zu Hochtouren auf.

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Bratapfel-Drip Cake
Ergibt einen großen und fünf kleine Kuchen
Anleitungen
  1. Zunächst den Backofen auf 180°C (Ober-Unterhitze) vorheizen, ein großes Backblech mit Backpapier belegen und eine Schüssel in den Kühlschrank stellen (später zum Sahneschlagen benötigt!).
  2. Die Backmischung abwiegen, die Eier aufschlagen und 150ml Wasser abfüllen. Alles in einer großen Schüssel mischen und mithilfe des Handrührers oder der Küchenmaschine auf höchster Stufe für 7-9 Minuten vermengen. Der Teig sollte möglichst luftig und ohne Pausen verrührt werden. Anschließend muss er auf dem Blech verteilt und sofort in den Backofen geschoben werden.
  3. Stelle einen Alarm auf zehn Minuten und wirf hin und wieder einen Blick durch das Ofenfenster auf den Teig. Nutze zum Ende der Backzeit ein Stäbchen, um zu überprüfen, ob der Kuchen komplett fertig ist. Lass ihn anschließend noch ein paar Minuten bei Nachhitze im Ofen.
  4. Während der Biskuit auskühlt, wird die Cremefüllung vorbereitet. Die kühle Sahne in die kühlgestellte Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zunächst auf unterster Stufe beginnen. Ca. alle dreißig Sekunden um eine Stufe erhöhen, solange bis die Sahne zu den Rändern hin Wellen bildet. Nun den Sahnestand gründlich mit dem Wasser (20°C) vermischen, das Bratapfelgewürz hinzugeben und die Sahne unterheben. Wichtig: An dieser Stelle unbedingt abschmecken. Ich habe schon zahlreiche Bratapfelgewürze getestet und fast alle waren unterschiedlich zu dosieren. Manche sind sehr stark, andere schmeckt man kaum. Beginne zunächst mit einem Teelöffel und gib bei Bedarf mehr hinzu. Du kannst auch noch Gewürz untermischen, nachdem du die Sahne bereits untergehoben hast. Solange du vorsichtig genug umrührst, schadet das der Konsistenz der Sahne kein bisschen.
  5. Die Füllung sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank bleiben, bevor sie auf dem Kuchen verteilt wird. Das macht die Sahne fester und zuverlässiger für die folgenden Arbeitsschritte.
  6. Den ausgekühlten Biskuitboden vom Backpapier lösen und auf eine Arbeitsfläche heben. Drei ca. 10x5 cm große Rechtecke aus dem Teig schneiden. Aus dem Rest mithilfe des Linzer Ausstechers fünfzehn runde Mini-Biskuits ausstanzen.
  7. Auf dem ersten Rechteck eine Schicht Creme auftragen und glatt streichen. Das zweite Rechteck auflegen, leicht andrücken, wieder Creme auftragen, glatt streichen und das dritte Rechteck auflegen. Die Außenseite des Kuchen ebenfalls ganz dünn mit Creme bestreichen. Ebenso gehst du mit den runden Biskuits vor. Jeweils drei Stück bilden einen Mini-Kuchen. Danach kommt alles für mindestens eine weitere Stunde in den Kühlschrank.
  8. Kurz bevor die Stunde abgelaufen ist, mit der Zubereitung der Ganache beginnen. Die Kuvertüre in kleine Stücke hacken und die Sahne auf dem Herd erhitzen. Sobald die Sahne aufkocht, nimmst du sie vom Herd und gibst die Zartbitterstückchen in die Sahne. Unter ständigem Rühren verflüssigt sich die Schokolade. Unbedingt beachten: Beim Umrühren darf keine Luft in die Schokoladensoße gelangen!
  9. Die Ganache fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen, die Zuckerstreusel vorbereiten und dann mit dem Dekorieren beginnen. Zunächst sind die Seiten dran: Mit einem Teelöffel die Schokolade am Rand hinabfließen lassen. Danach die Oberseite glatt bestreichen und die Zuckerstreusel nach Geschmack auf dem Schokoladenüberzug verteilen. Die fertigen Bratapfelkuchen kommen ein weiteres Mal in den Kühlschrank und können nach Ablauf einer Stunde endlich serviert werden.
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